Editorial
Zur 17. Ausgabe der neuen "Debatte"
Redaktion
Schwerpunkt
Peter Streckeisen
aus Debatte Nummer 17 - Sommer 2011
Nach der Katastrophe von Fukushima haben Hoffnungen auf eine Energiewende im Sinne eines Grünen Kapitalismus Hochkonjunktur. Aber auf internationaler Ebene zeichnet sich kein Ausstieg aus der Kernenergie ab. In der Schweiz ist der Bundesratsentscheid vom 25. Mai vorerst nur symbolischer Art und dient vor allem dazu, die Anti-AKW-Bewegung zu stoppen.

Bewegung für den Sozialismus*
aus Debatte Nummer 17 - Sommer 2011
Die Entwicklung der Atomenergie ist eng mit der Wachstumsdynamik des globalisierten Kapitalismus verbunden. Der Atomausstieg muss als Teil einer umfassenden Veränderung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systems, in dem wir leben, erkämpft werden.
International
Philippe Blanc*
aus Debatte Nummer 17 - Sommer 2011
Fäuste schnellen in die Höhe. In atemberaubender Lautstärke wiederholen 10‘000 Stimmen aus der Bewegung der Landlosen den Ruf: «Es lebe Ekta Parishad». Aus ganz Indien sind sie nach Neu-Delhi gekommen, um der Regierung ihren Unmut mit der aktuellen Landreformpolitik zu zeigen.
Schweiz
Hanspeter Gysin
aus Debatte Nummer 17 - Sommer 2011
Der Streik bei der Unia in Bern ist beendet. Das Management der Gewerkschaft hat den von den Streikenden nicht akzeptierten «Vermittlungsvorschlag» per Dekret als gültig erklärt. Dass damit das Problem gelöst ist, muss bezweifelt werden. Jedoch kann man aus der jüngsten Geschichte einige Schlüsse ziehen.
Neue Linke
aus Debatte Nummer 17 - Sommer 2011
Ende Mai ist die erste Ausgabe der neuen Zeitschrift Emanzipation* erschienen. Die Zeitschrift will zur Neuformierung einer antikapitalistischen Linken im deutschen Sprachraum beitragen. Christian Zeller zählt zu den Initiatoren von Emanzipation. Er stellt im Gespräch mit Sarah Schilliger die neue Zeitschrift vor.

Alain Bihr
aus Debatte Nummer 17 - Sommer 2011
Der erste Teil dieses in Thesen gegliederten Beitrags erschien in der Debatte Nummer 16. In diesem zweiten und letzten Teil geht der Autor im Sinn einer kritischen Bilanz nochmals auf Zweck und Grenzen von Avantgarden ein. Weitere Beiträge in kommenden Nummern sollen eine Diskussion um den Begriff anregen (Red.).
Feminusmus
Kari Vogt
aus Debatte Nummer 17 - Sommer 2011
1958 erschien Iris von Rotens umwerfendes Buch, das einen Sturm der Entrüstung in der konservativen Schweiz auslöste. Die Fähigkeit der Autorin, die übliche Frauendiskriminierung als Skandal zu entlarven, ist beeindruckend. Es lohnt sich aber auch, Iris von Rotens politischen Bezugsrahmen genauer anzuschauen.
Kultur
Maurizio Coppola
aus Debatte Nummer 17 - Sommer 2011
Eine kritische Reflexion der sozialen Realität durch Krimis – das haben Schriftsteller des «roman noir» nach 1968 versucht. Anders als in früheren politischen Romanen gibt es hier keine Held_innen, sondern nur Individuen, die von der Müdigkeit des alltäglichen Lebens angetrieben werden, so auch in Izzo's Kurzgeschichten «vivre fatigue».1
Gesellschaft
Ökologie
BFS
Wissenschaft