Karin Vogt
aus Debatte Nummer 9 - Juli 2009
Eine stimmgewaltige Performerin, die mit traditionellen Musikformen experimentiert und Folk-Songs neu interpretiert, einen unaffektierten Stilmix kreiert und unverschämt fröhlich die für Frauen vorgesehenen Bühnenrollen über den Haufen wirft – kann es das in der Schweiz überhaupt geben?

Hanspeter Gysin
aus Debatte Nummer 8 - März 2009
Erwin Wagenhofer hat mit "We Feed the World" bereits einen
spektakulären Dokumentarfilm über die Ernährungsindustrie vorgelegt. In seinem aktuellen Werk "Let's Make Money" zeigt er eindrücklich, wie die Ausplünderung der Welt funktioniert.

Sarah Schilliger
aus Debatte Nummer 8 - März 2009

Mit engagierten Song-Texten und in einer gelungenen Mischung aus Roots-Reggae, afrikanischem Folk und Pop kämpft Tiken Jah Fakoly gegen die herrschenden Missstände in Afrika und die neokoloniale Politik Frankreichs an.


Hanspeter Gysin
aus Debatte Nummer 7 - Dezember 2008
Danilo Catti hat einen Film über den Streik bei der SBB-Cargo-Werkstätte in Bellinzona gedreht: „Giù le mani dall‘ Officina“.

Karin Vogt
aus Debatte Nummer 6 - September 2008
Niklaus Meienberg, der profilierteste deutschsprachige Schriftsteller-Journalist, den die Schweiz je hatte, ist vor fünfzehn Jahren gestorben. Er wollte nicht mehr „das schöne Metier der Kassandra“ betreiben, nicht mehr der „offiziell akkreditierte Robin Hood“ sein, der sich empört, wann immer die satte Oberfläche der Schweiz vom unterschwelligen Dauerskandal der Klassengesellschaft geritzt wird.

Hanspeter Gysin
aus Debatte Nummer 5 - Juni 2008
Militär und Polizei spielen Katastrophenszenarien durch. Vor Übereifer durchgeknallte Polizisten verhaften Journalisten, welche beordert wurden, um die Show zu filmen. Man kommt nicht umhin, die Massenverhaftungen anlässlich verschiedener Demonstrationen der letzten Zeit als Elemente dieser Übungen zu sehen.

Lesetipps für einen Blick hinter die Fassade des amerikanischen Wahlkampfs.
Peter Streckeisen
aus Debatte Nummer 4 - März 2008
Geschichte und soziale Realität der USA werden in der Show des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Die Bücher von Howard Zinn und Barbara Ehrenreich werfen interessante Blicke hinter diese Fassade.

Cedric Schmid
aus Debatte Nummer 3 - Dezember 2007
Die revolutionäre Linken hat die schlechte Angewohnheit, vom Mainstream aufgegriffene Themen reflexartig zurückzuweisen. Ein gutes Beispiel dafür ist das neue Buch „Die Schock-Strategie – Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus“ der Autorin Naomi Klein.

Weg mit dem Spektakel - Her mit den Situationen
Sarah Schilliger
aus Debatte Nummer 2 - August 2007
Die Situationistische Internationale hat mit dem Anspruch auf eine revolutionäre Umwälzung Anti-Kunst betrieben und für eine „grösstmögliche Veränderung der Gesellschaft und des Lebens, in die wir eingeschlossen sind“ gekämpft. Eine Ausstellung in Basel gedenkt dieser radikalen Avantgardebewegung.

David Soofali
aus Debatte Nummer 1 - Mai 2007
Sie prangern den Handel mit Blutdiamanten an oder schildern, wie der US-Imperialismus demokratische Bewegungen im mittleren Osten sabotiert. Die amerikanische Filmindustrie überrascht des Öfteren mit erstaunlich kritischen Inhalten, was angesichts des politischen Klimas in den USA doch eigentlich überrascht.