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| Peter
Streckeisen |
| aus
Debatte Nummer 17 - Sommer 2011 |
Nach
der Katastrophe von Fukushima haben Hoffnungen
auf eine Energiewende im Sinne eines Grünen
Kapitalismus Hochkonjunktur. Aber auf internationaler
Ebene zeichnet sich kein Ausstieg aus der Kernenergie
ab. In der Schweiz ist der Bundesratsentscheid
vom 25. Mai vorerst nur symbolischer Art und dient
vor allem dazu, die Anti-AKW-Bewegung zu stoppen. |
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| Bewegung
für den Sozialismus* |
| aus
Debatte Nummer 17 - Sommer 2011 |
Die
Entwicklung der Atomenergie ist eng mit der Wachstumsdynamik
des globalisierten Kapitalismus verbunden. Der
Atomausstieg muss als Teil einer umfassenden Veränderung
des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systems,
in dem wir leben, erkämpft werden. |
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| Nada
Matta* |
| aus
Debatte Nummer 16 - Frühling 2011 |
Nach
18 Tagen Volksaufstand musste Hosni Mubarak abtreten.
Die Mobilisierungen aber gehen weiter und stellen
den kontrollierten Übergang unter Leitung
der Militärs in Frage. Um den ägyptischen
Prozess besser zu verstehen, müssen wir den
Blick hinter die Fassade der so genannten Internet-Revolution
auch auf die Rolle der Arbeiter_innen richten. |
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| Tariq
Ali* |
| aus
Debatte Nummer 16 - Frühling 2011 |
| Eine
Welle von Volksaufständen hat die arabische
Welt erfasst. Möglicherweise war die Vertreibung
der tunesischen und ägyptischenDespoten nur
der erste Höhepunkt eines langen Prozesses.
Tariq Ali schlägt eine Einschätzung
der historischen Bedeutung der Ereignisse vor,
indem er einen Blick zurück und einen Blick
in die Zukunft wirft (Red.). |
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| Freund_innen
von Gongchao* |
| aus
Debatte Nummer 15 - Winter 2010 |
| Zwischen
Mai und Juli 2010 rollte eine Streikwelle durch
China. Die Regierung reagierte vorsichtig. Erst
erlaubte sie den chinesischen Medien, über
die Streiks zu berichten, aber als sie sich ausbreiteten,
fürchtete sie eine soziale Destabilisierung
und verbot die Berichterstattung wieder. In ausländischen
Medien wurde vor allem die zunehmende Verhandlungsmacht
der chinesischen Arbeiter_innen diskutiert, die
möglicherweise das Ende des Billiglohnmodells
in China einläuten. |
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| Dario
Lopreno* |
| aus
Debatte Nummer 14 - Herbst 2010 |
| Die
«Ausschaffungsiniative» und der Gegenvorschlag
dazu kommen am 28. November 2010 zur Abstimmung.
Um ihre Politik zu rechtfertigen, konstruieren
die Bundesratsparteien gemeinsam die Figur des
kriminellen Ausländers. Obwohl die Statistik
zeigt, dass die Unterschiede auf Alter und Geschlecht
beruhen, nicht auf Nationalität. (Red.) |
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| Sarah
Schilliger & David S. |
| aus
Debatte Nummer 14 - Herbst 2010 |
| Vom
26. Juni bis zum 2. Juli besetzten rund 250 AktivistInnen
die Kleine Schanze nahe des Bundeshauses in Bern.
Die von Bleiberechtskollektiven in der West- und
Deutschschweiz gemeinsam organisierte Aktion war
ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Diskriminierung
und Kriminalisierung von Sans-Papiers und leitet
eine neue, schweizweit koordinierte Bewegung ein. |
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| Daniel
Mullis* |
| aus
Debatte Nummer 13 - Sommer 2010 |
| Verdrängung
und Segregation – Gentrification hat die
Schweiz voll erfasst. Städte stehen im Wettbewerb
um Steuereinnahmen, Prestige und Arbeitsplätze.
Aufwerten! So lautet das Schlagwort, mit welchem
die städtischen Behörden dem Konkurrenzdruck
begegnen – die soziale Polarisierung ist
dabei mehr als ein Nebeneffekt. |
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| Sarah
Schilliger |
| aus
Debatte Nummer 13 - Sommer 2010 |
| Luzern
soll in den Augen der Stadtentwickler und Investoren
zu einer Tourismusmetropole und einem Ort der
Reichen und der Hochkultur werden. Dagegen formiert
sich Widerstand. Die Debatte hat sich unterhalten
mit Matthias Luterbach, der die Veränderungen
in Luzern seit 2003 als Aktivist und Beobachter
verfolgt. |
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| Interview
mit José Manuel Naredo |
| aus
Debatte Nummer 12 - März 2010 |
| Der
Klimagipfel von Kopenhagen ist gescheitert. Das
liegt an den kapitalistischen Interessen von Konzernen
und Regierungen. Aber auch daran, dass die Experten
für Wirtschafts- und Umweltpolitik sich auf
Theorien stützen, die den Zusammenhang zwischen
Ökonomie und Natur systematisch ignorieren,
wie José Manuel Naredo in diesem Interview
zeigt. |
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| aus
Debatte Nummer 11 -Dezember 2009 |
Während
acht Tagen haben Studierende der Universität
Basel die Aula besetzt. Auch zwei Wochen nach
der Besetzung ist der Protest noch im Gange, finden
wöchentlich gemeinsame Treffen, Aktionen
und Diskus-sionen statt. Die Debatte hat ein Interview
mit Tina und Rafael von der Bewegung Unsere Uni
geführt. |
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| Dafid
S. |
| aus
Debatte Nummer 11 -Dezember 2009 |
An
über 80 Universitäten in ganz Europa
(und darüber hinaus) haben sich diesen Herbst
Protestbewegungen formiert. Dabei lassen sich
nicht nur zahlreiche Gemeinsamkeiten bezüglich
Aktionsform und Funktionsweise, sondern vor allem
auch im Vergleich ihrer Forderungen erkennen.
Der folgende Artikel beleuchtet einige zentrale
Forderungen der Protestbewegungen. |
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| Ahmed
Shawki |
| aus
Debatte Nummer 10 - Oktober 2009 |
Die
Wahl Obamas hat weltweit enorme Hoffnungen ausgelöst.
Inzwischen macht sich auch Ernüchterung breit.
Im folgenden Beitrag erklärt Ahmed Shawki
von der International Socialist Organisation (ISO),
wie es zur Wahl des ersten afroamerikanischen
US-Präsidenten kam und wie sich die politische
Situation seither entwickelt hat.* |
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| Peter
Streckeisen |
| aus
Debatte Nummer 9 - Juli 2009 |
Die
von den USA ausgreifende Krise hat in Windeseile
den ganzen Planeten erfasst. Die Bevölkerungsmehrheit
der Länder des Südens ist als Teil des
"informellen Proletariats", das durch
keine sozialen Sicherungssysteme vor der globalen
Rezession geschützt wird, besonders betroffen. |
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| Hanspeter
Gysin |
| aus
Debatte Nummer 9 - Juli 2009 |
Seit
Jahrzehnten lanciert die UNO Kampagne um Kampagne
gegen Hunger und Armut. Weiterhin sterben jedes
Jahr 18 Millionen Menschen an Unterversorgung,
während Hunderttausende Flüchtlinge
darauf warten, die Festungsanlagen Europas und
der USA zu überwinden. |
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| Gerhard
Klas |
| aus
Debatte Nummer 9 - Juli 2009 |
Nach
dem Platzen der Immobilienblase wird nach neuen
Investitionsfeldern gesucht. Die Weltbank unterstützt
dabei Mikrokredite - „Renditen mit gutem
Gewissen“. Das dabei wie so oft andere Interessen
mitwirken, zeigt Gerhard Klas in seinem auf Lunapark21
(Heft 5, Frühling 2009) erschienenen Artikel. |
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| Christian
Zeller |
| aus
Debatte Nummer 8 - März 2009 |
Die
aktuelle Krise zeigt, dass die Aufblähung
des Finanzsektors die Tendenz zur Überakkumulation
nur zeitweise und oberflächlich abschwächte.
Die Widersprüche treten nun umso wuchtiger
wieder auf. Zugleich stehen wir vor dem Problem,
dass die bisherigen Konzepte zur Krisenbekämpfung
kaum mehr wirken. Erforderlich sind radikale demokratische
und soziale Antworten. |
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| aus
Debatte Nummer 8 - März 2009 |
Am
28. März findet ein internationaler Aktionstag
gegen die Krisenpolitik der Regierungen statt.
Am 2. April ist eine Massenkundgebung vor dem
G20-Gipfel in London geplant. Wir veröffentlichen
den Aufruf zu den Demonstrationen in Berlin und
Frankfurt am Main (leicht gekürzt), der von
einem breiten Bündnis linker Kräfte
getragen wird. (Red.) |
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| Sarah
Schilliger und David S. |
| aus
Debatte Nummer 1 - Mai 2007 |
Welche
Auswirkungen hat die Finanzkrise auf die Arbeitswelt?
Diese Frage stand im Zentrum einer von attac organisierten
Diskussions-veranstaltung mit Klaus Dörre,
die am 3. Februar 2009 an der Universität
Basel stattfand. |
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| Michel
Husson |
| aus
Debatte Nummer 7 - Dezember 2008 |
| Die
aktuelle Wirtschaftskrise kann mit der Gier und
Kurz-sichtigkeit der Manager und Spekulanten alleine
nicht erklärt werden. Der französische
marxistische Ökonom Michel Husson zeigt strukturelle
Ursachen der Krise auf und liefert einige Hinweise
für ein Krisenbewältigungsprogramm,
das sich nicht darauf beschränkt, Banken
zu retten und Verluste von Investoren aufzufangen
(Red.). |
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| Bewegung
für den Sozialismus |
| aus
Debatte Nummer 7 - Dezember 2008 |
| Am
16. Oktober haben Bundesrat und Nationalbank (SNB)
einen Rettungsplan für die UBS in der Höhe
von 68 Mrd. Franken angekündigt. Ein krasses
Beispiel der Sozialisierung von privaten Verlusten
auf Kosten der Allgemeinheit. Wir bringen Auszüge
aus einem Flugblatt der BFS, in dem dieser Plan
kritisiert und eine andere Antwort auf die Krise
skizziert wird. |
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| Sarah
Schilliger |
| aus
Debatte Nummer 6 - September 2008 |
| Die
Debatte um die „Vereinbarkeit von Familie
und Beruf“ deutet darauf hin, dass die Frage
nach der Verteilung der „häuslichen Arbeit“
ungelöst bleibt. Als „Notlösung“
wird die Haus- und Betreuungsarbeit zunehmend in
prekäre Lohnarbeit umgewandelt. Der Privathaushalt
wird zum Weltmarkt für ausländische Arbeitskräfte. |
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| Maurizio
Coppola |
| aus
Debatte Nummer 6 - September 2008 |
| Die
schweizerische Migrationspolitik zielt darauf ab,
die Grenzen für niedrig qualifizierte Einwanderer
zu schliessen, um die Migrationsströme zu regulieren.
Das Resultat sind illegalisierte MigrantInnen mit
prekären Arbeitsverhältnissen im informellen
Arbeitsmarkt. Berichte von direkt betroffenen Hausangestellten
in der Schweiz. |
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| Gianni
Frizzo im Gespräch mit Pino Sergi |
| aus
Debatte Nummer 5 - Juni 2008 |
| Einen
Monat haben die 400 Arbeiter der SBB-Werkstätte
von Bellinzona gestreikt. Sie haben die SBB-Führung
zum Rückzug der Abbaupläne gezwungen
und die Officine in einen Ort verwandelt, der
als Symbol für die Möglichkeit steht,
„Nein“ zu sagen und die Zukunft kollektiv
in die Hände zu nehmen. Wir veröffentlichen
ein Interview von Pino Sergi mit Gianni Frizzo,
dem Sprecher des Streikkomitees. |
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| Tim
Müller |
| aus
Debatte Nummer 5 - Juni 2008 |
Am
14. April haben sich die „Sozialpartner“
die Hand gereicht und
den Konflikt auf dem Bau beendet. Seit Oktober fanden
Streikaktionen statt. Im Tessin und in Genf war
die Mobilisierung stark, in der Deutschschweiz leider
nicht. Wir veröffentlichen einige Eindrücke
vom Warnstreik am 1. November in Basel. |
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| Werner
Schmid, Gewerkschaftssekretär, Lausanne.
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| aus
Debatte Nummer 5 - Juni 2008 |
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| Charles-André
Udry |
| aus
Debatte Nummer 4 - März 2008 |
| Die
sogenannte Subprime-Krise erschüttert seit
Monaten die internationale Finanzwelt. Alleine die
UBS hat bisher Abschreibungen von 21 Milliarden
Franken bekannt gegeben. Aber hinter diesen Ereignissen
steht nicht nur eine Mischung aus Arroganz, Inkompetenz
und Profitgier, vielmehr sind die Ursachen der Krise
in der Entwicklungsdynamik des heutigen Kapitalismus
selbst zu suchen. |
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| Die
Lüge vom Öko-Kapitalismus |
| David
S. |
| aus
Debatte Nummer 3 - Dezember 2007 |
| Einflussreiche
Politiker aus aller Welt, Lobbyisten, Wirtschafts-vertreter
und die Medien propagieren die ökologische
Wende im Kapitalismus. Nachhaltig erzeugte Energie
aus Biomasse soll im Kampf gegen die Klimaerwärmung
eine entscheidende Rolle spielen. Einmal mehr sind
die wahren Hintergründe des Agrotreibstoff-Booms
jedoch andernorts zu suchen. |
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| Redaktion |
| aus
Debatte Nummer 3 - Dezember 2007 |
| „Syngenta-Miliz
schiesst: Ein Todesopfer“, „Brasilien:
Syngenta lässt Bauern erschiessen“ –
so oder ähnlich lauteten die Titel von engagierten
Medienberichten Ende Oktober, während sich
die bürgerliche Presse mit kleinen Notizen
begnügte, sofern sie die Vorfälle überhaupt
aufnahm. |
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| Rechte
verbinden, statt trennen |
| Kritik
einiger Illusionen in der Diskussion üner das
bedingungslose Grundeinkommen. |
| Charles-André
Udry |
| aus
Debatte Nummer 2 - August 2007 |
| Viele
AnhängerInnen des Grundeinkommens schlagen
eine Entkoppelung von Einkommens und Erwerbsarbeit
vor, weil sie denken, deren Zusammenhang werde
künstlich aufrechterhalten. Das stimmt nur
insofern, als dass der Kapitalismus in der Tat
ein künstliches System ist. C.A. Udry skizziert
einige Ideen zu einem System der sozialen Sicherheit,
das diese Bezeichnung wirklich verdienen würde.
(Red.) |
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| Das
Grundeinkommen und der Kapitalismus |
| Möglichkeiten
und Grenzen eines bedingungslosen Grundeinkommens |
| Avji
Sirmoglu |
| aus
Debatte Nummer 2 - August 2007 |
| Die
Grundeinkommensidee löst einerseits viele
Illusionen und anderseits tiefgreifende Fragen
sozialpolitischer Natur aus. Welche Perspektiven
eröffnet die Debatte über ein bedingungsloses
Grundeinkommen? Welche Probleme lassen sich damit
lösen, welche nicht? |
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| Die
G8 stehen für eine zunehmend repressive Politik
gegenüber Flüchtlingen. |
| Sarah
Schilliger |
| aus
Debatte Nummer 1 - Mai 2007 |
| Der
13 Kilometer lange Zaun rund um Heiligendamm,
hinter dem sich die G8 verbarrikadieren, soll
die Mächtigen der Welt vor „terroristischen
Machenschaften“ der Globalisierungsgegner
schützen. Die unerwünschten Zaungäste
dürfen sich laut einer Verfügung der
Polizei nicht näher als bis auf 200 Meter
nähern. Die Mauer von Heiligendamm ist Ausdruck
eines Machtverhältnisses und steht für
die allgemeine Umzäunung und Militarisierung
der EU-Aussengrenzen. |
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| Provokation
& Pleite: G8-Treffen in Heiligendamm |
| Das
Seebad Heiligendamm als ein exklusiver Ort der Herrschenden
und Wohlhabenden. |
| Winfried
Wolf |
| aus
Debatte Nummer 1 - Mai 2007 |
| Der
Ort, an dem sich Anfang Juni die sieben wichtigsten
westlichen Staats- und Regierungschefs und der
russische Präsident zum G 8-Gipfel treffen,
und die Art, wie sich dort das Gruppenbild mit
Dame zusammenfindet, haben einigen Symbolwert. |
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